Das war’s also. Naja, fast. 2008 ist irgendwie wie im Fluge vergangen. Anfang des Jahres noch als Großverdiener in der Werbebranche unterwegs, zwischenzeitlich arbeitslos und nun…Studentin. Höhen und Tiefen, die ich in diesem Jahr vor allem mit meinen Eltern und Freunden durchgestanden habe – danke dafür. Ist schon komisch wohin einen das Leben so treibt, letztes Jahr um diese Zeit war mein jetziges Leben nicht wirklich abzusehen, aber hey, ich bin rundum zufrieden damit. Ich bin da, wo ich sein wollte und es noch immer will. Und so muss sein, hm? Wie auch immer, ich verfalle in Geschwafel. Ich wünsche euch allen, egal wo ihr seid oder wie ihr diesen Jahreswechsel verbringt, einen guten Rutsch ins neue Jahr. Seid vorsichtig bei der Knallerei, strapaziert eure Leber nicht zu sehr und schaut auch 2009 wieder hier vorbei. Ich würde mich freuen!
~ Song of the day: Jason Mraz – Make it mine ~
Wie jedes Jahr hier das obligatorische Jahresrückblicks-Stöckchen:
Zugenommen oder abgenommen? Zugenommen, kommt aber im nächsten Jahr alles wieder runter.
Haare länger oder kürzer? Kürzer. Praktischer. Schöner. Muahahaha.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger? Kurzsichtiger, um einen Besuch beim Augen-Doc kann ich mich echt nicht länger drücken.
Mehr ausgegeben oder weniger? Weniger, Studenten sind arm.
Der hirnrissigste Plan? Tampons als Kunst zu verkaufen.
Die gefährlichste Unternehmung? Übermüdet Auto zu fahren.
Der beste Sex? Gehabt, ja.
Die teuerste Anschaffung? Mein Studium. Wenn man das als Anschaffung bezeichnen möchte.
Das leckerste Essen? Bei Daniel Anfang des des Jahres.
Das beeindruckendste Buch? Dieses Jahr aus dem Comic-Bereich: “The Umbrella Academy” von Gerard Way.
Der berührendste Film? Gott, bei so vielen Filmen die ich jährlich sehe ist das schwer, aber naja…Juno war toll.
Das beste Lied? “I’m yours” von Jason Mraz.
Das schönste Konzert? Jason Mraz und Billy Talent auf dem Hurricane Festival, sowie Clueso in Hannover.
Die schönste Zeit verbracht mit…? …Blinky und Jo.
Vorherrschendes Gefühl 2008? Freude.
2008 zum ersten Mal getan? Eine Fachhochschule als Studentin betreten.
2008 nach langer Zeit wieder getan? Ein Tier in mein Herz geschlossen.
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? Krankheit in der Familie, Streits, Arbeitslosigkeit.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? Dass er/sie an sich selbst glauben muss.
2008 war mit einem Wort…? Spannend.
~ Song of the day: Paramore – Misery business ~
Wie bereits erwähnt habe ich Zeit eine zweite Katze in meiner bescheidenen Wohnung: Wolke, die kleine schwarze Katzendame von meiner lieben Nadine. Man muss dazu sagen, dass wir die beiden aus einem Haushalt geholt haben, sie zwar nicht aus einem Wurf, aber immerhin die ersten paar Wochen ihres jungen Lebens zusammen gewesen. Nun aber mal zum Ablauf der vergangenen Tage…und der Erklärung der Überschrift dieses Beitrags:
Tag 1
Nach der Ankunft einer gestressten Nadine haben wir Wolke ganz langsam aus ihrer Tasche geholt und wer hätte es gedacht: sie hat sich augenblicklich in die Küche verzogen, unter den Tisch. Und da blieb sie. Weder Blinky, noch meine Wenigkeit durften ihr zu nahe kommen. Knurren, Fauchen, Kratzen. In der Reihenfolge. Den ganzen Tag und auch Abend. Klar, sie hatte Angst – alles neu, sogar eine zweite Katze, doof. Ich war besorgt, dass diese ganze Aktion nicht gut gehen würde und arbeitete telefonisch mit Nadine einen Notfall-Plan aus.
Tag 2
Nach einer Nacht unter dem Tisch habe ich versucht mich bei Wolke einzuschleimen – mit Essen. Eine Nummer die bei Blinky immer zieht. Bei Tieren allgemein. Fehlanzeige. Wolke würdigte mich nämlich weiterhin keines Blickes und fraß erst als Blinky und ich nicht mehr im Raum waren. Ganz toll. Erst gegen Abend wagte sich der kleine Angsthase – noch immer vor sich hin grummelnd – aus der Küche und begann vorsichtig den Flur zu erkunden. Gegen späten Abend dann das Wohnzimmer. Und da sie nun schon so weit gekommen war (und auch ein wenig Kontakt mit Blinky aufgenommen hatte) gab ich ihr noch etwas Zeit und kam selbst erst gegen kurz vor drei Uhr morgens ins Bett.
Tag 3
Keine Ahnung was über Nacht passiert war. Aber heute Morgen, als ich mich wohl oder übel zeitig aus dem Bett quälte, lag Wolke brav in ihrem Körbchen und miaute (sie kann auch miauen!!!) mir fröhlich entgegen. Und nicht nur das, nein, sie fraß sogar während ich im Raum war. Und ich durfte sie streicheln. Völlig verdutzt begann ich also meinen Tag und gegen Nachmittag betrat ich nichtsahnend mein Schlafzimmer und fand die beiden auf dem Bett vor…sich gegenseitig putzend. Hallo?!? Und nun, tja, nun jagen sie sich durch die Wohnung oder spielen. Zwar höre ich ab und zu noch komische Glucks- oder Brummgeräusche, aber hey, es sind Mädels, da passiert das.
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Was lernen wir daraus? Kommt Zeit, kommt Putzgemeinschaft. Von Katzen können die Menschen sind wirklich noch eine Scheibe abschneiden. Jawohl.
~ Song of the day: Remy Zero – Fair ~